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Bürgerinitiative Weinheim Schutz vor Bahnlärm östlich und westlich der Bergstraße

Lärmkarte Südstadt und Lü 2

Unsere neuesten Informationen finden Sie auf der Startseite

November 2015
Im Laufe dieses Jahr konnte der enge Dialog mit den zuständigen Stellen der Stadt Weinheim intensiviert werden, insbesondere mit dem Erstem Bürgermeister Herrn Dr. Torsten Fetzner. Auf seine Einladung hin haben wir gemeinsame Gespräche mit unseren Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, Lothar Binding und Dr. Franziska Brantner geführt. Wir bemühen uns, das Bundesministerium für Verkehr und die DB doch noch zu bewegen, Maßnahmen zu ergreifen um den unerträglichen Bahnlärm in Weinheim einzudämmen. Ein weiterer Schritt hierzu ist ein konzertiertes Schreiben der Stadt Weinheim an Minister Alexander Dobrindt, in dem der Missstand dargestellt wird und die Aufforderung zur zeitnahen Abhilfe erfolgt. Dieses Schreiben, dass unsere Bundestagsabgeordneten zur Kenntnis erhalten haben, wurde von OB Bernhard am 17. November an Herrn Dobrindt gesandt. Herr Dr. Lamers, Herr Binding und Frau Dr. Brantner haben zugesagt, dieses Schreiben zum Anlass zu nehmen, ihrerseits auf das Ministerium in dieser Angelegenheit zuzugehen.
Wir werden über Ergebnisse und weitere Aktivitäten zu gegebener Zeit berichten.
 

26. November 2015
Am 26. November 2015 wurde – ausgelöst durch die vor einiger Zeit vorgestellte „Korridorstudie“ mit der Planung einer
neuen Bahntrasse zwischen Frankfurt und Mannheim – eine „Interessengemeinschaft Bahnregion Rhein-Neckar 21“
(IG BRN 21) gegründet. Die geplante Bahntrasse – die sicherlich erst in 15 bis 20 Jahren fertiggestellt sein wird – hat,
je nachdem wie sie dann genutzt wird, erhebliche Auswirkungen auf unsere „Bestandsstrecke“ hier in Weinheim.

20151123 logo IG BRN 21 klein
Der IG BRN 21 gehören – neben unserer BI – die beiden folgende Bürgerinitiativen an:
• Bürgerinitiative GESBIM „Gesundheit statt Bahnlärm in Mannheim“
• BILA „Bürgerinitiative Lampertheim – Lebensraum vor ICE-Trasse“


Sie eint die kritische Auseinandersetzung mit dem Bahnlärm an Bestands- und Neubautrassen.
Sie sehen Bahnlärm als eines der dringendsten heutigen Umweltprobleme in unserer Umgebung,
denn Lärm macht krank, stört das Wohlbefinden, wertet betroffene städtische oder Gemeindebereiche ab
und vernichtet Vermögen.

Die Region Südbaden, von Rastatt bis Basel, hat durch ihre „Interessengemeinschaft Bahnprotest Oberrhein (IG BOHR)“ vorgemacht, dass eine Bündelung der Interessen über Gemeindegrenzen und Parteigrenzen hinweg ein erfolgreicher Weg ist, die Lärmschutzbelange der Bevölkerung in die Planungen einzubringen, damit Trassenverschiebungen aus bewohnten Gebieten heraus, Tunnellösungen oder Tieflagen geplant und finanziert werden.

Die IG BRN 21 strebt an, dass die geplante Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim nach ebensolchen Kriterien geplant und gebaut wird.

Die IG BRN 21 hat eine eigene Homepage: www.igbrn21.de

6. Februar 2015
Die Weinheimer Nachrichten berichten über die Gründung der Parlamentsgruppe Bahnlärm und unsere Stellungnahme dazu.
Hier finden Sie den Artikel.

27. Januar 2015
Im Bundestag hat sich auf Initiative von Erwin Rüddel (CDU), Detlev Pilger (SPD) und Tabea Rößner (Grüne) eine fraktionsübergreifende “Parlamentsgruppe Bahnlärm” konstituiert. Aus unserem Wahlkreis haben sich erfreulicherweise
Dr. Franziska Brantner (Grüne), Lothar Binding (SPD) und Dr. Karl A. Lamers (CDU) dieser Abgeordnetengruppe angeschlossen. Das freut uns sehr! Hier die wichtigsten Kernforderungen dieser Gruppe:

“Für Schallschutzmaßnehmen müssen - wie im Koalitionsvertrag vereinbart - eine Gesamtlärmbetrachtung sowie aktuelle Maximalpegel – und nicht Durchschnittspegel maßgebend sein

Wir fordern im Einzelnen:
• Die WHO Grenzwerte zum Gesundheitsschutz von 40 dB(A) nachts, übergangsweise 55 dB(A), sind einzuhalten.
• Bei der Bewertung von Nutzen/Kosten Analysen müssen diese Folgekosten eingepreist werden, genauso wie
  Lärmvermeidung durch alternative Technologien oder Strecken.
• Schnellere Umrüstung der Güterwagen auf lärmarme Bremsen (z.B. LL-Sohle oder K- Sohle) innerhalb von drei Jahren.
  Es ist zu prüfen, ob ein zeitlich bis 2020 begrenztes Förderprogramm für umrüstungsbedingte höhere Betriebskosten
  realisiert werden kann, das zu einer zügigeren Umrüstung motiviert.
• Die zügige Implementierung aller verfügbaren Technologien zur Lärmminderung am rollenden Material und am Gleis.
  Hierzu gehört auch eine moderne, leise und schnelle Schleiftechnik.
• Eine stärkere Spreizung der lärmabhängigen Trassenpreise nach dem Modell der Schweiz.
• Die Abschaffung des Schienenbonus auch für Bestandsstrecken. Die betroffenen Anwohner müssen einen
  Rechtsanspruch auf Lärmschutz bekommen.
• Eine vorsorgende Planung, damit Fördermittel für passiven Lärmschutz zeitnah verwendet werden können.

Je nach Stand der Umrüstung von in Deutschland verkehrenden Güterwagen müssen - wie im Koalitionsvertrag vereinbart -
Geschwindigkeitsbeschränkungen – und notfalls Nachtfahrverbote – umgesetzt werden.”
 

24. Januar 2015
Der Journalist
MATTHIAS KAMANN schreibt in der WELT unter der Überschrift
“Zuglärm schlägt Fluglärm”:

    Laut ist es nicht nur am Rhein zwischen Bingen und Koblenz. Auch in Franken wird nachts
    zwischen Fürth und Bad Kissingen entlang von Eisenbahnstrecken ein Schallpegel von mehr
    als 75 Dezibel (dB) gemessen. Genauso bei Weinheim in Baden-Württemberg sowie
    zwischen Hannover und Hamburg.

Er berichtet ausführlich über die Abgeordnetengruppe Bahnlärm, die am 27. Januar 2015 ihre konstituierende Sitzung haben wird. Den ganzen Artikel können Sie hier abrufen.

 

2. Januar 2015
Die Wirtschaftskorrespondentin
KERSTIN SCHWENN, schreibt in der FAZ unter der Überschrift
“Bahnlärm macht krank”:

    Eine Gruppe von Abgeordneten aller Parteien macht Front gegen Bahnlärm. Die Bahn schafft es wohl nicht bis 2016 die Hälfte aller Waggons mit leisen Bremsen auszurüsten. Es könnte zu Nachtfahrverboten kommen. Die Politik macht sich gegen Bahnlärm stark und setzt damit die Deutsche Bahn zunehmend unter Druck. Im Bundestag will sich zu Beginn des neuen Jahres eine parteiübergreifende „Abgeordnetengruppe Bahnlärm“ konstituieren. Die Initiatoren sind Erwin Rüddel (CDU), Detlev Pilger (SPD) und Tabea Rößner(Grüne). Der Gruppe wollen sich bislang schon 88 der insgesamt 631 Parlamentarier anschließen. Im Entwurf eines Positionspapiers heißt es: „Bahnlärm macht krank!“ Nur eine leisere Bahn werde von den Menschen akzeptiert. „Wir fordern, dass die Bahn schneller leiser wird, insbesondere im Schienengüterverkehr.“ Die Abgeordneten legen Wert auf die Feststellung, sie seien „nicht gegen die Bahn“. Sie sei das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. …

    Die Abgeordnetengruppe gegen Bahnlärm bekräftigt, solange nicht alle Güterwagen umgerüstet seien, sollten Tempobeschränkungen – notfalls Nachtfahrverbote – eingeführt werden. Nötig sei eine „Gesamtlärmbetrachtung“. Orientieren müsse sich der Schallschutz am aktuellen Maximalpegel, nicht am Durchschnittspegel. Dabei müssten die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation WHO von 40 Dezibel nachts, übergangsweise von 55 Dezibel, eingehalten werden.

Nun sieht es ja so aus, wie wenn das was wir im Sommer 2014 die Bundestagsabgeordneten gebeten hatten zu be-
schliessen - was aber nicht beschlossen wurde -, doch noch bei einer ganzen Anzahl “angekommen” ist. Wir werden weiter berichten, was sich im Bundestag bewegt. Wir sind gespannt.

Pressemitteilung Dr. Brantner
oder als pdf

Pressemitteilung Binding als pdf

Pressemitteilung Dr. Lamers
oder als pdf

Die Weinheimer Nachrichten
zu diesem Thema

Kernforderungen:
Das Positionspapier in voller Länge

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Die Welt 2015 01 24 Bild

Quelle: Die Welt

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